Mehr als 50 Brandenburger Schulen starten heute mit dem Pilotprojekt für eine Schul-Cloud ins neue Schuljahr. Die innovationsfreudigen Schulen, darunter auch Gesamt- und Grundschulen sowie eine Schule für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf, erproben in eigens ausgewählten Jahrgangsstufen und Fächern digitale Bildungsangebote und didaktische sowie technische Nutzungs- und Anwendungsszenarien im Unterricht.

Das Pilotprojekt "Schul-Cloud Brandenburg" will die nötigen Voraussetzungen schaffen, um die Chancen des Lehrens und zeitgemäßen Lernens in unserer zunehmend digitalisierten Lebenswelt unter Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung sowie des Datenschutzgesetzes Brandenburg besser auszuschöpfen und die Herausforderungen dabei schulübergreifend zu meistern.

Eine digitale Infrastruktur, die allen Beteiligten einen niedrigschwelligen, bedarfsgerechten Zugang zu passgenauen Inhalten und Lernwerkzeugen ermöglicht, schafft zentrale Voraussetzungen, um die Möglichkeiten digital unterstützter Bildung selbst auszuprobieren und eine zeitgemäße Pädagogik in unseren Schulen maßgeblich voranzubringen.

Nach einem erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Pilotierungsphase ist perspektivisch ein flächendeckender, landesweiter Rollout dieser interoperablen, skalierbaren Lern- und Arbeitsumgebung auf Open-Source-Basis denkbar.

Ausblick

Am 19./20. August 2019 findet im Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) Berlin-Brandenburg eine Fortbildungs- sowie Netzwerkveranstaltung statt, bei der Aspekte der pädagogischen Nutzung der Schul-Cloud vertieft werden, eingebettet in die aktuellen Schul- und Unterrichtsentwicklungskontexte wie den zwischen Bund und Ländern vereinbarten "DigitalPakt Schule" sowie die Länderstrategien "Bildung in der digitalen Welt" und "Digitales Brandenburg".