Über die HPI Schul-Cloud

Das Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Meinel zusammen mit MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk von 325 Schulen bundesweit und unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung die HPI Schul-Cloud. Sie soll die technische Grundlage schaffen, dass Lehrkräfte und Schüler in jedem Unterrichtsfach auch moderne digitale Lehr- und Lerninhalte nutzen können, und zwar so, wie Apps über Smartphones oder Tablets nutzbar sind.


Das Projekt HPI Schul-Cloud ist im September 2016 in die 5-monatige Konzeptphase gestartet. Ab Mai 2017 startete die Pilotphase, in der zunächst 27 MINT-EC-Schulen die HPI Schul-Cloud testen und nutzen konnten. Im Mai 2018 begann die Roll-Out-Phase, in der die Nutzung der HPI Schul-Cloud stufenweise auf alle 325 Schulen aus dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC ausgeweitet wird. Derzeit können 128 MINT-EC Pilotschulen bundesweit und im Ausland die HPI Schul-Cloud im Unterricht nutzen.
Als Niedersächsische Bildungscloud, Schul-Cloud Brandenburg und Thüringer Schulcloud werden landesweite Lösungen an jeweils mehr als 40 Schulen aller Schulformen und Bildungseinrichtungen im Unterrichtseinsatz erprobt. Weitere Pilotprojekte mit Schulträgern und einzelnen Schulen starten derzeit in ganz Deutschland. (Stand Februar 2020)
Auch unser
Team wächst stetig!



Was die HPI Schul-Cloud ausmacht

HPI Schul-Cloud: Modernstes digitales Lernen mit Komfort und Sicherheit

Hier erfahren Sie alles über die HPI Schul-Cloud, die nicht kommerzielle digitale Lern- und Arbeitsumgebung in Deutschlands Schulen. Hier können Dokumente für den Unterricht bereitgestellt, gemeinsam erstellt, ausgetauscht und sicher gespeichert werden, sowie Lerninhalte der unterschiedlichen Anbieter im Internet datenschutzkonform genutzt werden.

HPI Schul-Cloud: Offen für alle

Gefördert wird das Pilotprojekt des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering (HPI) von der Bundesregierung - mit Mitteln aus dem "DigitalPakt Schule".

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den Einsatz der HPI Schul-Cloud mittlerweile für alle Schulen freigegeben, die während der Coronavirus-Pandemie kein vergleichbares Angebot ihres Bundeslandes oder Schulträgers nutzen können.

Der Programmcode der HPI Schul-Cloud ist lizenzfrei nutzbar (Open-Source-Software). Bereitgestellt ist er auf der Plattform Github.

HPI Schul-Cloud: Praktiker:innen entwickeln sie mit und setzen sie ein

Fachliche Partner bei der Entwicklung der HPI Schul-Cloud sind Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler des Exzellenz-Netzwerks MINT-EC mit mehr als 300 Schulen. Weitere Projektpartner sind zum Beispiel Wikimedia Deutschland e.V., eine Gesellschaft zur Förderung freien Wissens, und edu-sharing.net e.V., ein Netzwerk zum Teilen digitaler Medien und Inhalte in der Bildung.

Die Bundesländer Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen haben sich bereits entschieden, die HPI Schul-Cloud einzusetzen, jeweils mit eigenem landesspezifischen Markenauftritt.

HPI Schul-Cloud: So kommt die Nutzung digitaler Medien voran

Ziel des Projekts ist es, die Nutzung digitaler Medien in Deutschlands Schulen flächendeckend voranzubringen. Dafür qualifiziert das Hasso-Plattner-Institut auch die Lehrer:innen mit einer modernen Lernplattform: Lernen.cloud.

HPI Schul-Cloud: Die Besonderheiten des Pilotprojekts

Das Hasso-Plattner-Institut, seit 2012 mit seinen diversen Plattformen Europas Pionier für flexibles digitales Lernen, schafft mit der HPI Schul-Cloud die technischen Grundlagen dafür, dass Lehrende und Lernende allein oder in Teams komfortabel Materialien und Aufgaben erstellen, weiterentwickeln, bearbeiten und austauschen können. Die modernen digitalen Lehr- und Lerninhalte für jedes Unterrichtsfach sind ganz einfach zu nutzen – ähnlich wie Apps über Smartphones oder Tablet-PCs.
Intuitiv bedienbar, sorgt die HPI Schul-Cloud dafür, dass die Inhalte zu jeder Zeit und von jedem Ort aus abrufbar sind – unabhängig vom Endgerät und auch schulübergreifend. Ganz wichtig: Im digitalen Lernraum der HPI Schul-Cloud sind die personenbezogenen Daten und Materialien sicher vor unberechtigten Zugriffen!

HPI Schul-Cloud: Die entscheidenden Vorteile für alle Beteiligten

Vorteile für ... Schulen Lehrer:innen Schüler:innen/Eltern
Mehr als bloß ein Schulserver- oder Lernmanagementsystem x x
Zugang zu Lern- und Lehrmaterialien ist jederzeit und überall möglich – auch von zu Hause aus x x x
Jeder, auch Schüler:innen, kann eigene Lernangebote, etwa zur Nachhilfe, bereitstellen x x
Keine teuren Computerräume mehr notwendig, in denen Software und Hardware lokal installiert und gewartet werden müssen – oft durch nicht dafür ausgebildete Lehrkräfte x x
Für den Zugang sind lediglich ein Internetanschluss, netzfähige Anzeige- und Eingabegeräte, ein moderner Webbrowser sowie entsprechende Berechtigungen erforderlich x x x
Benutzerprofil und Programme werden zentral übers Internet bereitgestellt und können von vielen effizient genutzt werden x x x
Die Software der Schul-Cloud kann jeder mit programmieren, denn sie steht lizenzfrei (Open Source) zur Verfügung x x x
Lehrer und Schüler nutzen digitale Mittel, die immer auf dem neusten Stand der Technik bleiben. Dank professioneller Wartung ist ihr Einsatz stets sicher x x x
Lästiges Schleppen schwerer Bücher kann immer mehr vermieden werden x x
Schulen können die Qualität ihres Unterrichts steigern und gleichzeitig Kosten reduzieren x x
In der Praxis erprobte Lern- und Arbeitsumgebung, die seit 2016 mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern von Pilotschulen gemeinsam immer weiter entwickelt wird x x
Ständige Anpassung an neue Bedürfnisse dank nutzerzentrierter Design-Thinking- Methoden x x x
Der Einsatz belebt den Markt für hochwertige digitale Lern- und Lehrangebote x x
Lehrende und Lernende können jederzeit spontan und nach Bedarf auf digitale Inhalte verschiedener Lernsysteme zurückgreifen („Lern-Store“), ohne dass ihre Daten an die Anbieter weitergeleitet werden x x
Bei Anwendung einer interaktiven Lernsoftware verwandelt die HPI Schul-Cloud die Klarnamen der Nutzer stets in Pseudonyme, also zufällige Folgen aus Ziffern und Zeichen. Personenbezogene Angaben über die Kinder und ihren jeweiligen Lernstand fließen somit nicht ab x x
Konformität mit den engen Grenzen deutschen Datenschutzrechts; nichts wird auf Servern ausländischer Konzerne gespeichert x x x
Nutzer können die digitalen Lern- und Lehrangebote direkt bewerten x x
Ergänzend zum herkömmlichen Präsenzunterricht im Klassenverband erhalten Lehrer und Schüler Anregungen zum autonomen Lernen x x
Bildungswissenschaftler begleiten die pädagogisch-didaktisch sinnvolle Anwendung der HPI Schul-Cloud. Sie kann und soll Präsenz-Unterricht niemals voll ersetzen, immer aber sinnvoll ergänzen x x x