Beim AG-Treffen des MINT-EC Themenclusters Schul-Cloud in Münster vor drei Wochen kamen Lehrkräfte aus ganz Deutschland zusammen, die die HPI Schul-Cloud nutzen oder gerade damit beginnen. Eine tolle Gelegenheit  für unser Team, den direkten Kontakt mit unseren Nutzern zu suchen und in Workshops oder auch im Pausengespräch bei einer Tasse Kaffee mehr über die Bedürfnisse von Schul-Cloud-Lehrkräften zu erfahren. Nachdem bei den letzten AG-Treffen vor allem Teammitglieder aus den Bereichen Organisation und Konzeption anwesend waren, bekamen sie diesmal Verstärkung aus den Reihen der Programmierer. Entwickler und User-Supporter Hannes Schurig hat das Team begleitet und für technisches Know-How gesorgt.

Die Gespräche zu den Themen Entwicklung, Technik und Features waren in den OpenSpace Sessions gefragt und gut besucht. Hannes zeigte dort aktuelle Entwicklungen und besprach mit den Teilnehmern geplante Funktionen. Darunter die Teams-Funktion mitsamt Chat, erste Eindrücke des neuen Editors und das Lehrerzimmer-Konzept. In mehreren Sessions sowie vielen Einzelgesprächen zwischendurch wurden im Laufe der zwei Tage viele Ideen, User-Feedback und Probleme gesammelt und dokumentiert.

Testen neuer und geplanter Funktionen

Weitere Verbesserungen und die Entwicklung neuer, auf den Alltag zugeschnittener Funktionen gehen Hand in Hand mit direktem Feedback von Lehrkräften und Schülern. Ganz nach der Devise „Lehrkräfte und Schüler im Mittelpunkt“ kommentierten engagierte Nutzer ganz neue, unveröffentlichte Funktionen und Design-Konzepte. Am zweiten Tag des AG-Treffens verstärkten Entwickler und User-Experience-Spezialist Dominik Brüchner und Konzepter Konstantin Kaiser das HPI-Team, um bei der Durchführung von 1:1-Usertests zu unterstützen.

Zum einen wurden neue Assistenzfunktionen präsentiert, welche den Einstieg in die HPI Schul-Cloud schneller und einfacher gestalten sollen.

Zum anderen wurde eine ganz neue Art und Weise der Erstellung von Lerninhalten vorgestellt, als erster Prototyp zum Anfassen.

Auch die neue Teams-Funktion inkl. Kommunikationsmöglichkeit wurde vorstellt und getestet. Diese wird bereits in den Projektschulen der niedersächsischen Bildungscloud genutzt und auch unsere MINT-EC-Schulen sollen diese schon bald einsetzten können

Das gesammelte Feedback fließt, ebenso wie die Wünsche und Meldungen, die uns über das Ticketsytem der HPI Schul-Cloud erreichen, direkt in den Entwicklungsprozess ein, um die HPI Schul-Cloud für alle Nutzer einfacher zu gestalten. Ein für die Anwender sichtbares Resultat dieser vielen Nutzergespräche und Tests in Münster ist, dass wir zukünftig eine Feature-Rating-Plattform aufstellen wollen. Hier geben wir neue Funktionen und Wünsche der Nutzer zur Abstimmung frei, um ein noch besseres Stimmungsbild für zukünftige Priorisierung zu erhalten – jederzeit, auch unabhängig von großen Veranstaltungen.

Hinweise der Redaktion
Titelbildnachweis: HPI
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