Testzugang informiert interessierte Schulen und Lehrkräfte über die Schul-Cloud

Das Schul-Cloud-Projekt des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC bietet eine große Chance, die ausbaufähige Position Deutschlands, die vorige Woche in verschiedenen aktuellen Studien zum digitalen Lehr- und Lernangebot in deutschen Schulen festgestellt wurde, zu verbessern. Dem aktuellen „Monitor digitale Bildung“ der Bertelsmann-Stiftung zufolge beklagen 74 Prozent der Lehrkräfte in Deutschland die unzuverlässige Medientechnik an ihren Schulen, rund drei Viertel der Schulleitungen geben an, dass jeweils nur einzelne Lehrkräfte an ihrer Schule für die IT zuständig seien.

Um hier konkret voranzukommen, entwickeln Wissenschaftler/innen am HPI die Schul-Cloud, die schul- und fächerverbindend digitale Lehr- und Lernangebote zur Verfügung stellt. Entscheidender Vorteil: Die Rechner in den Schulen, die lediglich den Zugriff auf diese Ressourcen im Internet ermöglichen sollen, können schlank gehalten werden. Einen Einblick in die vielfältigen Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten der Schul-Cloud vermittelt ein Testzugang. Dort können sich alle Interessierten als Schüler/in oder Lehrkraft einloggen.

„Am HPI haben wir mit der Entwicklung der Schul-Cloud begonnen, weil ein zeitgemäßer Unterricht mit modernen Technologien eine zukunftssichere Infrastruktur benötigt“, so HPI-Direktor Professor Christoph Meinel. Ziel und Herausforderung sei dabei eine sichere und gleichzeitig nutzerfreundliche Infrastruktur, über die Bildungsangebote vieler verschiedener Anbieter erreichbar gemacht werden können.

Die Schul-Cloud wird in Zusammenarbeit mit zahlreichen Expert/innen aus Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen kontinuierlich agil weiterentwickelt und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Stufenweise soll sie allen rund 300 Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC zur Verfügung gestellt werden.
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